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Zentralamerika 2017 Guatemala1

Autor: Anton 13.09.2017
5. - 8. Mai
Heute kommt endlich das Paket mit den Ersatzteilen. Lisardo bringt noch den Zylinderkopf zum Kollegen, zum Aufbereiten. Für uns heißt es weiter warten!  Es ist Wochenende und da passiert auch nicht viel. Das Wetter ist auch beschissen, es regnet täglich einige Stunden.Sonntagabend fahren wir mit Lisardo in den Zirkus. Es ist ein kleiner Zirkus mit insgesamt keinen 10 Personen! Aber es ist eine Abwechslung.
9. - 12. Mai
Am Dienstag kommt der Zylinderkopf zurück! Aber es dauert noch bis zum Freitag, bis wir das erste Mal starten. Es wird eine Flasche Sekt geköpft. Morgen geht's auf Probefahrt.
13. - 16. Mai
Sieht nicht sehr gut aus. Große blaue Wolke, und bergawuf haben wir keine Kraft. Wir fahren bei einigen anderen Mechanikern vorbei. Es gibt unterschiedliche Meinungen. Aber immer kommt die Dieselpumpe ins Gespräch.
Nächsten Tag checkt Lisardo die Kompression, die passt. Dann wird kontrolliert ob die Leitung zur Pumpe frei ist. Nun wird der Motor von einem Kanister versorgt und sieheda er springt super an, und hat bergauf Kraft. So Diagnose, vielleicht der Tank verschmutzt. Nächsten Tag wird der Tank ausgebaut und gereinigt. Bringt wieder nichts. So wird nächsten Tag nach Xela zum Bosch gefahren. Der sagt, es ist die Pumpe. Wir fahren wieder zurück zu Lisardo, der baut die Pumpe aus und bringt sie zu Bosch.
Wir fahren nach Xela und buchen einen Shuttlebus nach Antiqua. Das Hotel wird im Internet gebucht. Uns reichts Momentan!
18. Mai
Wir werden um halb acht abgeholt, fahren nach Xela. Dort startet um 8h der Shuttlebus nach Antiqua. 250 km durch die Berge, über einen Pass mit 3300m Höhe, sind wir in knapp 4 Std in Antigua.
Antiqua war die alte Hauptstadt von Guatemala. Nach einigen Erdbeben wurde die Hauptstadt nach Guatemala City verlegt. Antiqua ist heute Unesco Weltkulturerbe. Es ist eine wunderschöne Stadt umgeben von 3 Vulkanen, liegt sie auf 1500m. Wir checken im Hostel Las Marias am Rand der Altstadt ein. Es ist ein nettes kleines Hotel. Von dort sind wir in einer Viertelstunde im Zentrum am Plaza Central. Ein Platz auf dem sich Touristen und Einheimische treffen. Kathedrale, und andere alte Gebäude säumen den Platz. Am Weg durch die Stadt kommt man an vielen Ruinen vorbei, welche nie wieder aufgebaut wurden. Wir besichtigen die Ruinen des Capuchinas Convent, die Kirche La Mercad, die Kathedrale und genießen das Treiben am Plaza Central. Beim Dunkel werden geht's ins Hotel zurück. Es war ein schöner Tag!
19. Mai
Nach dem Frühstück marschieren wir los. Durch schöne Gassen zur San Francisco. Es ist eine Wallfahrtskirche. Hier liegt Hermano Pedro de San José begraben. Es ist ein Heiliger, der sehr verehrt wird und Wunder vollbringt. Die Ruinen des alten Klosters und ein kleines Museum gibt es auch hier. Nach der Besichtigung wandern wir weiter durch die Stadt zum Museum Casa Santo Domingo auf den Ruinen der alten Universität. Es ist ein super Museum mit verschiedenen gut aufgebauten Abteilungen. Wir verbringen an die 2 Std im Museum. Danach marschieren wir in Westen der Stadt ins Textil Museum. Ein kleines aber ganz nettes Museum. Von dort geht es dann durch den großen Markt und Handcraft Market wieder ins Zentrum. Im Dunkeln kommen wir wieder ins Hotel. Müde und zufrieden genießen wir noch den Abend.
20. Mai
Wir haben heute bis 15 h Zeit, dann werden wir vom Shuttlebus wieder abgeholt. Wir lassen uns am Morgen noch einmal durch den Markt schieben! Es ist hier brechend voll. Danach wandern wir durch die Calle del Arco und bewundern den Arco de Santa Catalina. Gleich nach dem Torbogen ist das Nim Po't, ein toller Laden mit Traditioneller Kleidung, vielen Masken und Holzschnitzereien. Wir kaufen hier ein schönes Tuch Anschließend landen wir wieder auf dem Plaza Central. Gemütlich Mittagessen, dann schlendern wir zum Hotel und warten auf den Bus. Er kommt mit einiger Verspätung, auf der Fahrt haben wir dann auch noch Regen und Nebel. So wird es halb neun bis wir wieder in La Esperanza sind.
Welche Freude! Unser Womo ist nicht mehr aufgebockt, und der Motor springt super an. Lisardo sagt er muss noch was einstellen, damit er nicht so schwarz raucht. Aber halt erst am Montag! Also morgen wieder Wartetag!!
20. Mai - 5. Juni
Unser Frust steigt! Sonntag Wartetag! Montag wird wieder am Motor geschraubt, er will aber nicht sauber laufen. Haben bei Bosch 6000Q. bezahlt ,das sind 700 Euro. Ein Wucherpreis! Dienstag fahren wir zum Bosch, die sind natürlich nicht schuld! Wir machen eine Probefahrt in die Berge geht nichts der Motor hat keine Kraft. Dann kommen noch andere Mechaniker, lauter Diesel Spezialisten!! Jeder sagt etwas anderes. die haben keine Ahnung von inem Citroen Motor. freitag wieder ein Mechaniker, der schaut mich ganz vernünftig an. Er sagt das ist nur die Dieselpumpe! Baur sie aus und nimmt sie mit. Montag wissen wir dann, daß der Bosch Scheiße gebaut hat. Er hat irgendwas falsch eingebaut! Wieder war eine Woche verschissen! Nun sitzen wir wieder bis Donnerstag blöd herum. Freitag kommt die Pumpe, Samstag wird sie eingebaut, der Motor läuft. es kommt wieder ein anderer Mechaniker, der stellt die Motorsteuerung ein. dann machen wir Probefahrt. Es sieht gut aus! Zurück bei Lisardo erklärt er uns, Montags wird er dann die ganzen Verkleidungen wieder montieren. Wir haben erst Mal Lade bei Fuß haben geglaubt es wird alles heute fertig. Wir laden Lisardo und Familie am Sonnag zum Essen ein in ein Ausflugsrestaurant ober der Stadt Quetzaltenango. War ein netter Abend. Montag wird alles fertig angeschraubt und kontrolliert. Dann fahren wir zum Bosch Der zahlt uns nach einigem Streiten und Klagsdrohung die Hälfte zurück! Abends noch Abschied bei Lisardo. Morgen wird dann endgültig gestartet.
6. Juni
Und nun nix wie weg! wir machen uns auf den Weg nach Mexiko. Da unsere 90 Tage Aufenthalt ablaufen, ist es der einfachste Weg nochmal 90 Tage zu bekommen. Ca. 100 km sind es bis zur Grenze. Aber es geht wieder über einen3400m hohen Pass. Also die richtige Teststreche für unsere alte Lady. Wir brummen gemütlich durch die Berge. Der Motor läuft sauber! Gott sei Dank! Nach 3 Std stehen wir an der Grenze, Guatemala ist schnell erledigt, aber dann! Wir hatten vergessen dass wir bei der Ausreise aus Mexiko keinen Stempel in den Pass bekommen haben. So wird nun unser Pass über die Zentralkartei überprüft. Das ganze dauert an die 4 Std. dann dürfen wir in Mexiko wieder einreisen! Ca. 10km vor Tapachula beim Restaurant Alberca sind wir über Nacht geblieben. 
7. Juni
Es ist schwül und heiß hier, wir haben am Morgen schon 28°. Wir fahren nun in die Stadt Tapachula. Es soll hier ein sehr gutes museum geben. Hat leider wegen Renovierung geschlossen. So gibt es einen Rundgang durch die Stadt. Kathedrale einige schöne alte Häuser, sonst gibt es nicht sehr viel zu sehen für uns. So fahren wir zur Zona Archeologica Izapa. eine kleine Maya Stadt. Ist nicht viel da, ausser ein paar Stelen und Grashügel! Hier gibt meine Kamera den Geist auf. Dürfte die Platine sein. Nicht sehr gut. Egal, wir wollen noch den Park Ecological sehen. Den gibt es nicht mehr, da dürfte das Wasser einiges vernichtet haben. Es reicht uns für Heute, wir fahren zum Hotel Lacantum und geben für Heute auf!
8.u. 9. Juni
Es war eine heisse Nacht! wir fahren in ein Einkaufszentrum am Stadtrand. Dort bekomme ich eine Nikon Kompaktkamera., so können wir wieder Fotos machen! Danach fahren wir an die Playa Linda am Pazifik. Mit schwimmen ist da nichts. Zu hohe Wellen und zu starke Strömung. Aber einfach ins Wasser stellen zum Abkühlen geht! Nächsten Tag machen wir Pause, viel können wir aber nicht machen, denn es schüttet fast den ganzen Tag!
10. Juni
Heute geht es wieder zurück nach Guatemala. Zur Grenze sind es knapp 50km. Die fahren wir im Tropenregen. Stellen weise ist die Strasse ein Fluß! Die Grenzformalitäten sind in einer Stunde erledigt. Nun werden wir Guatemala am kürzesten Weg durchqueren zu Grenze nach El Salvator.
Ganz schaffen wir die 300km nicht! Die Strassen in Guatemala sind einfach zu schlecht. 50km vor der Grenze bei einem schönen kleinem Hotel übernachten wir.

 

 

 

 

 

 

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