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Skandinavien 2015-Norwegen

Autor: Toni 26.04.2016

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Skandinavien 2015-Norwegen

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Kurzinfo:

Norwegen ist ein super Reiseland für Wohnmobile. Man kann auf jedem Parkplatz frei übernachen. auch gibt es viele schöne Stellplätze und Campingplätze.
Das Leben einschließlich Treibstoff ist für uns aber leider sehr teuer. 

Kurzer Reisebericht:

Am 18.Juni sind wir von Russland in Kirkenes angekommen. Die nächsten 5 Wochen sind wir in Norwegen nach Süden unterwegs. Nach einem Monat in Russland ist es angenehm wieder auf ordentlichen Strassen durch saubere Landschaft unterwegs zu sein! In Kirkenes halten wir uns nicht auf. Wir wollen weiter zum Varangerfjord. Über die E6 bis Varangerbotn, dann weiter auf der E75 entlang dem Fjord durch herrliche Lanschaft nach Norden. Nach 130km kommen wir nach Vardo. Hier steht die nördlichste Festung Europas, am östlichsten Ort von Norwegen!
Danach geht es noch weiter nach Hamningberg. hier ist die Strasse zu Ende! Aber der dort hin ist voll super! er führt durch bizarre Felslandschaft am Fjord entlang.
der Ort besteht nur aus einer Ferienanlage und Natur! 160km geht es wieder zurück zur E6. Bei Tanabru zweigen wir auf die 98 ab. Über Berge, vorbei an Seen entlang von Fjorden kommen wir nach Lakselv. Nahe von Lakselv liegt der Nationalpark Stabbursdalen. Es gibt ein schöne Center mit kleinem Museum. In den Nationalpark führt eine 5km lange Holperpiste zu einem Parkplatz mitten im Wald. Von hier aus kann man kilometerlange Wanderungen durch Birken- u. Föhrenwälder machen. Am Fluß warten viele Lachse auf die Fischer! Wir begnügen uns mit einer Halbtageswanderung.
Am nächsten Tag fahren wir weiter entlang des Posangerfjords Richtung Nordkap. 170km Strasse 7km Tunnel und wir stehen zwischen hunderten Wohnmobilen am Nordkap Plateau!!
Am späten Nachmittag kommt eiskalter Wind auf und es beginnt stark zu regnen - super!
Wir verziehen uns in die Nordlandhalle zu Souvenir und Museum. Dann warten wir im Womo auf die Nacht. Pünktlich gegen 23h reißt die Wolkendecke auf und am Horizont erstrahlt die Mitternachtssonne! Es ist schon etwas besonderes um Mitternacht im eiskalten Nordwind die Sonne zu betrachten!!
Der neue Tag beginnt mit dichtem Nebel. Wir machen uns wieder auf den Weg zurück zur E6. Wir wollen weiter nach Hammerfest. Auf der Strecken an einem Fluß ruhen wir uns von den nächtlichen Strapazen aus! Erst am nächten Morgen fahren wir die 150km bis Hammerfest.
Hier fahren wir als erstes auf den Aussichtsberg Salem. Von hier hat man den schönsten Blick auf die Stadt. WAS sehen wir als erstes? Ein Wohnmobil aus Salzburg! Leider ohne Insassen. So bekommen sie einen Zettel von uns auf die Scheibe! Nach dem Blick von oben fahren wir weiter nach Forsol - ein kleiner Fischerort in der Nähe. Hier gibt es die Reste eines alten Samendorfes und herrliche Landschaft. Danach geht es zurück nach Hammerfest auf einen Rundgang. Übernachtet wird in der Nähe am Fjord. 70km weiter südlich liegt Alta - hier gibt es 6000 Jahre alte Petroglyphen zu bewundern und ein kleines Museum dazu. 
Danach machen wir uns auf Richtung Tromsö - 400km liegen vor uns. Auf der Strecke in Olderdalen wird übernachtet.
Nebel und Regen am nächsten Tag. Nach knapp 200km errreichen wir Tromsö. Auf einem Parkplatz in der Stadt stellen wir ab. Stadtrundgang und ein Mitternachtkonzert in der Eismeerkathedrale bescheren uns einen langen Tag!
Wenn es nicht mehr finster wird, ist mit lange schlafen nicht viel los. So sind wir um 10h wieder unterwegs. Wir besuchen Polaria, ein kleines Aquarium in Tromsö. Danach machen wir uns auf den Weg Richtung Narwik. 400km sind es noch bis dort hin.  wir fahren 80km weiter zum Arktic-Zoo. es ist schon Abend, so wir übernachtet. Morgen geht es dann in den Zoo.
Der Zoo ist sehr schön angelegt und beherbergt die Tiere des Nordens. Von Fuchs über Vielfrass, Wolf und Bär bis zum Elch ist hier alles vertreten. Nachmittags fahren wir dann weiter in Richtung Lofoten. Über die E6, dann E10 kommen wir auf die 82 nach Andanes. 30km vor dem Ort an einem schönem Platz an der Küste wird übernachtet. Morgen geht es nach Andanes! Wir wollen zu den Walen und Puffins mit dem Boot fahren!
Am Nachmittag stechen wir mit dem Zodiac in die See. Nach 20min. tauchen schon die Grindwale auf. Es ist ein Rudel mit sicher 20 Tieren. Absolut super! Unser Bootsführer verfolgt die Tiere. Später gesellen sich auch noch Delphine dazu. 2Stunden spannung am Wasser. Es war absolut ein toller Ausflug! Danach machen wir es uns wieder im Womo gemütlich. Morgen fahren wir dann nach Bleik.
Herrlich wir haben strahlend blauen Himmel. Auf nach Bleik zu den Puffins. 20km Fahrt und wir sind da. Um 13h starten wir mit dem Fischerboot zur Vogelinsel. hier brüten 80 000 Puffin Paare in Erdhöhlen. Ober den Puffins in den Felsen brüten die Adler!! Voll super. 3 Stunden später sind wir wieder an Land und fahren weiter.
100km nach Helbu und dann mit der Fähre auf die Lofoten. Bei Fiskebol kommen wir wieder an Land und suchen uns einen Schlafplatz!
Am nächsten Morgen strahlend blauer Himmel! So sollte es immer sein! 160 km sind es bis zum Ort "A" am Südende der Lofoten. Es ist eine wunderschöne Fahrt durch tolle Landschaft mit vielen Brücken und kleinen Dörfern. Überall hängt der Stockfisch. In "A" besuchen wir das Stockfisch Museum! Danach müssen wir dieselbe Strasse wieder nach Norden. 
Wieder zurück am Festland fahren wir weiter nach Narvik. Der Aussichtsberg liegt in den Wolken, und die Stedt selbst hat nicht viel zu bieten. So fahren wir noch ein Stück weiter nach Süden und übernachten an einem schönen Platz am Fjord.
Ein neuer Tag und neues Wetter, Wind und Nieselregen. Es geht weiter nach Süden. Über Bodo fahren wir weiter bis Saltstrammen. Hier ist der Weltweit stärkste Gezeitenstrom zu beobachten. Morgen Mittags ist Flut, da werden wir vor Ort sein! 
Gegen 11h ist die Flut, da sieht man mit welcher Gewalt das Wasser durch die Engstelle in den Sund gedrückt wird. Da bilden sich gewaltige Strudel, in die ich nicht hinein kommen möchte. Nach dem Schauspiel fahren wir weiter Richtung Süden. Durch die Berge geht es vorbei am Swartisen - dem zweitgrößten Gletscher Norwegens. Weiter nach Süden auf der zweiten Fähre überqueren wir den Polarkreis! Wir wollen über Mosojen zu den 7 Schwestern. Aber das Wetter spielt nicht mit! Dichter Nebel und Nieselregen. So fahren wir auf der E6 weiter nach Süden. Ein Stopp in Laksforsen beim kleinen Wasserfall und in Fiksumfossen bei der Staumauer mit der langen Lachstreppe. In Steinkjer wird dann übernachtet.
Wow die Sonne scheint! Wir fahren weiter über Stklestad, hier steht eine kleine Kirche aus dem 12Jh. Dann geht es weiter nach Trontheim. Am Stadtrand ist ein Stellplatz. Von hier geht man ca. 40min. in das Stadtzentrum. Es ist eine sehr schöne Altstadt mit einigen tollen Häusern und Kirchen.
Von hier weiter nach Süden. Kristiansund ist das Ziel. hier beginnt die Atlantikstrasse, es soll die schönste Strasse in Norwegen sein! Leider hat uns der Regen wieder im Griff. Vor Kristiansund beginnt es zu schütten! So fahren wir durch die Stadt durch und auch durch den Atlantiktunnel. Nach ein paar Kilometer an einem Rastplatz bleiben wir über Nacht.
Die Nacht war stürmisch uns regnerisch! Nun hängen die Wolken noch sehr tief. Wir starten auf der Atlantikstrasse nach Süden. Sie ist spektakulär an der Küste mit vielen Brücken über Inseln gebaut. Über Bud fahren wir nach Molde, der Rosenstadt. Dann geht es über die Berge und entlang der Fjorde nach Andalsnes. Auf einem schönen Platz vor der Stadt direkt am Fjord wird übernachtet. 
Heute geht es auf die Trollstiegen! Leider regnet es noch immer. Die Strasse windet sich in vielen Serpentinen der Berg hinauf. Auf der Passhöhe reisst dann der Nebel auf, sodass wir einen tollen Blick ins Tal haben.
Dann fahren wir weiter im Regen über Berge mit der Fähre über den Fjord, noch einmal über den Berg und wir kommen nach Geiranger. In Serpentinen geht es wieder auf die Berge bis Grotli. Hier zweigen wir auf die 258 ab. es ist eine einspurige Schotterstrasse mit Ausweichen nach Stryne. Die Strasse führt uns durch Hochgebirgslandschaft stellenweise zwischen 4m hohen Schneewänden hindurch. Eine absolut superschöne Strecke! Vorbei an einem hohen Wasserfall kommen wir wieder auf die 15. Auf der geht es dann weiter bis Olden.
In Olden zweigt eine schmale strasse ab nach Briksdal. durch Blumenwiesen vorbei an Seen kommen wir zum Talschluß. Von hier kann man zum Jostedalsenbree, einer Gletscherzunge des größten norwegischem Gletscher wandern. Eine schöne Wanderung von einer Stunde bis zum Gletschersee.
Am nächsten Tag müssen wir die 20km nach Olden wieder zurück. Von hier weiter auf der 60 bis Byrkjelo auf die 5. Dann weiter bis Tenjun, hier auf die E16 nach Osten bis zur Abzweigung nach Borgund. Hier steht die älteste Stabkirche von Norwegen. Von der Kirche gibt es eine kleine Wanderung zur alte Strasse aus dem 19.Jh.
Anschließend fahren wir auf der E16 zurück nach Bergen. 200km mit vielen Tunneln hat die Strecke. Der längste Tunnel ist 24,5km lang. In Bergen ist bei den Bergenhallen ein Wohnmobilstellplatz. Von hier kann man mit der Strassenbahn super in die Stadt fahren. 
Endlich wieder schönes Wetter. In 15min. sind wir im Stadtzentrum. Zuerst zum Hafen, dann weiter nach Bruggen der Speicherstadt mit Unmengen von Geschäften. Weiter zur Burg, dann quer durch die Stdt zur Johanniskirche. Von hier hat man einen schönen Blick über den Hafen zur Speicherstadt. Gegen  Abend geht es dann zurück zum Womo.
Wir wollen weiter, dem Hardangerfjord entlang Richtung Oslo. Wir fahren auf der 7. Viel schönere Strecke als die E16! In den Bergen wird übernachtet. durch super Landschaft kommen wir nach Leira. Hier zwigen wir ab auf die 33, nach 30km dann auf die 250 Richtung Lillehammer. Auf einem schönen Parkplatz im Wald übernachten wir.
Bis Lillehammer ist es nicht mehr weit. Schon von weitem sieht man die Schisprunganlage!
Wir fahren zum Freilichtmuseum Maihausen. hier sind über hundert alte Bauernhäuser vom 17. bis zum 19.Jh. aufgebaut. Eine schöne Anlage. Dann fahren wir noch zur Sprungschanze. Von dort zum alten Stadtzentrum Lillehammers. Am Stadtrand wurden die Häuser von Ende 19.Jh. bis 1940 wieder aufgebaut und und als lebendes museum geführt. Eine super Sache!
Von Lillehammer machen wir uns auf den Weg nach Oslo. Ca. 50km vor der Stadt an einem kleinen See wird übernachtet. erst morgen früh geht es dann in die Hauptstadt. 
Über die E6 sind wir schnell in der Stadt. Wir fahren auf den Holmenkollen zur Sprungschanze. Hier ist nicht nur die tolle Schisprunganlage, sondern man hat einen tollen Blick über die Stadt.
Auch kann man hier mit dem Wohnmobil problemlos übernachten!
Vom Parkplatz 5min. Fußmarsch und man ist bei der Metro. 30 min. Fahrt und man ist im Stadtzentrum. Vorbei am Parlament und der Universität kommt man direkt zum Schloß. Das Schloß ist nur im Zuge einer Führung zu besichtigen. Wäre heute nicht mehr möglich gewesen, so verzichten wir darauf. Wir marschieren weiter vorbei an den Regierungsgebäuden zum Rathaus. Es ist eine Bau aus 1956 und sieht von aussen wie ein Gebäude aus der Sowjetzeit aus! Innen ist es jedoch mit tollen großflächigen Gemälden dekoriert. In der Nähe ist das Friedensnobelpreis Zentrum. Auf der Halbinsel liegt das Museum of ART. Rund herum durften sich die Architekten austoben! Schön anzusehen!
Vorbei am "Akerhus Fortress" kommen wir zur Oper. Ein überaus imposantes Gebäude am Wasser. Eines der schönsten modernen Opernhäuser der Welt. Das gesamte Dach ist begehbar auf Marmorplatten. Vorbei am Bahnhof kommen wir zur Kathedrale am Rande der Fußgängerzone. mit der Metro fahren wir dann wieder auf den Holmenkollen.
Am nächsten Tag fahren wir hinunter zum Vigeland Park. Beim Frogner Bad kann man gut parken. Der Park wurde von Vigeland gestaltet und hier stehen über 200 monumentale Skulpturen aus Granit und Bronze.  Neben dem Park im Museum sind die Gipsmodelle des Künstlers zu bewundern. Das ganze war voll super!
Wir fahren weiter zum botanischen Garten zum Munch Museum. Es lif gerade eine Sonderausstellung Van Gogh - Munch. Eine super Ausstellung, aber zu viele Leute!
Am späteren Nachmittag machen wir uns auf den Weg zur schwedischen Grenze. Es sind nur ca. 100km. Ein paar Kilometer in Schweden übernachten wir an einem See.

Rückblickend kann man sagen, landschaftlich ist Norwegen ein tolles Land. Speziell mit einem Wohnmobil gut zu bereisen. Unser Pech war einfach das nicht so gute Wetter.

 

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