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Südamerika 2017 Peru

Autor: Anton 02.06.2018
10. November
Nach den Grenzformalitäten fahren wir 15km nach Tumbes. Haben gleich einen Schock, denn neben der Strasse sind nur Schutt- und Müllberge. Die Strasse ist eine Rumpelstrecke. Tumbes ist ine caotische Stadt mit tausend Tuck-Tucks. Wir besorgen uns hier Bargeld und eine Simkarte für Peru. Noch eine Kleinigkeit essen, dann fahren wir 40km weiter nach Süden. In Zorritos gibt es noch Getränke und ein Stück ausserhalb des Ortes fahren wir zum Camping Swiss Wassi. Es gehört einem Schweizer!
11. u. 12. November
Die nächsten beiden Tage bleiben wir hier. Schöner Strand, gut zum relaxen!
13. November
Es geht wieder weiter. Wir fahren auf der Panamericana weiter nach Süden. Nach 60km zweigen wir nach Nuro ab. Hier kann man mit Wasserschildkröten im Meer schwimmen. Die Tiere werden hier angfüttert. War witzig anzusehen, die zwischen den Leuten die Schildkröten. Wir fahren weiter nach Lobitos. Über eine Schotterstrasse zwischen Ölförderanlagen kommen wir zum Ort am Strand. Er ist eine Surferhochburg! Ein schöner Platz. Wir bleiben hier über Nacht.

 

14. November
Über die Schotterpiste geht es wieder zurück zur Panamericana. Nach 80km erreichen wir Sullana hier gibt es einen großen Supermarkt. Da werden unsere Lager und der Kühlschrank wieder aufgefüllt! 35km weiter in Piura wird noch die Gasflasche aufgefüllt, jetzt passt wieder alles! Weiter geht es durch Wüstenlandschaft. Nach 220km erreichen wir Tucume. Eine große Ausgrabungsstätte. Am Parkplatz vorm Museum übernachten wir.
15. November
Wir starten los. Als erstes wollen wir zu den alten Pyramiden aus Lehmziegeln. Viel ist nicht mehr zu sehen, lauter Hügel. 26 Pyramiden, die höchsten 50m hat es gegeben. Direkt hin bzw. hinauf kann man zur Zeit nicht. Im Frühjahr bei der großenn Überschwemmung hat alles hier stark gelitten. Aber das Museum ist gut aufbereitet und sehr interresant.Man kann sich ein gutes Bild von der alten Kultur machen. 
Dann fahren wir 15km nach Ferrenafe weiter. Hier ist das Museum National Sican. Hier werden die Grabfunde von Batan Grande präsentiert. In Batan Grande sind über 50 Pyramiden gestanden. Es wurden einige Gräber entdeckt. Im Grab von huaca Loro soll sich über eine Tonne Gold befunden haben. Das meiste wird in den Museen der Welt als Inkagold präsentiert! Ein tolles Museum. Danach sind wie noch weiter Lambayeque zum Hostal Manita. Ein mühsamer Weg. Denn die meisten Strassen waren unpassierbar. Es war eine abenteuerliche Fahrt.
16. November
Moskitos ohne Ende! wir konnten kein Fenster offen lassen, die kamen durch das Netz herein. Am Morgen fahren wir zum Museum Tumbas Reales de Sipan. Ein gewaltiges Museum über die Herrscher von Sipan, bzw. deren Gräber und Grabfunde. Ein paar hundert Meter weiter war dann noch das Museum Brüning. Ein kleines aber gutes Museum über die alte Indio Kulturen.
Dann machen wir uns auf den Weg zu der Ausgrabungsstätte Huaca Rajada Sipan. Am Weg dort hin in Chicajo suchen wir noch einen Automechaniker. Unser Auspuff hat ein Loch. Nach einigem Suchen finden wir einen der uns das Loch schweißt. Wieder leiser fahren wir die 35km zur arch. Stätte. Ein modernes Museum gut aufgebaut. Aber die Ausgrabung selbst war sehr interresant. Es wird hier noch immer weiter gegraben, so sieht man die einzelnen Stadien. Am Parkplatz hier wird übernachtet.
17. November
Wir fahren die 32km nach Chichajo zum Mercado Modelo. Es ist ein grosser sehr ursprünglicher Markt. Ein Teil davon ist der Mercado Brujos (Hexenmarkt). Hier gibt es alles was ein Heiler in Peru braucht! Danach fahren wir nach Pimentel es soll ein schöner Strandort sein! Für uns ein eher hässlicher Ort. Es ist diese ganze Gegend total vermüllt! So machen wir uns auf den weg nach Huanchaco 230km südlich. Nach einem Stück  muß ich die beiden Hinterräder austauschen.Das Seitenwandgewebe hat den Geist aufgegeben. Wie sich später herausstellt wurden mir in Mexiko falsche Reifen angedreht! Am Abend erreichen wir dann Huanchaco. Am Strand wird übernachtet.
18. November
Am Morgen fahren wir 20km nach Trujillo zu einem Reifenhändler, den ich im Internet gefunden habe. Keine schlechte Wahl. Er hat ganz moderne Maschinen und ist sehr gut drauf. Mit zwei neuen Conto Cargo als Reserve machen wir uns wieder auf den Weg nach Huanchaco. Beim Museum Chan Chan machen wir halt. Chan Chan war im 13.Jh. die größte Stadt Südamerikas mit 80.000 EW. Heute srehen nur noch Reste von Häusern, aber eine interresante Anlage. Am Abend fahren wir wieder zu unserem Parkplatz am Strand.
19. November 
wir fahren heute zu den Pyramiden Huaca del Sol und Huaca de la Luna südlich der Stadt Trujilla.
Erst das kleine Museum dann eine Führung auf die Huaca de la Luna. Auf die Sol kann man nicht hinauf. Es war eine sehr informative Führung auf der wirklich gut erhaltenen Pyramide. Es war einmal alles sehr, sehr bunt. Die alten Mocha haben den Mond verehrt wie alle anderen alten Kulturen auch. Erst die Inkas hatten den Sonnenkult! Wir fahren noch 170km weiter nach Süden. Wüste und Kulturlandschaft wechseln ab. Grün ist es nur wo bewässert wird. In Santa bei einer Tankstelle wird übernachtet.
20. November
Wir starten früher. Wir wollen in die Berge durch den Cayon de Pato. Erst fahren wir dem Rio Santo entlang in die Berge. Ein weites grünes Tal, welches immer enger und karstiger wird. Es geht permanent bergauf. Nach ca. 80km geht es auf der 3N weiter nach Süden. Bei Colca ist dann zwischen den Bergen nur mehr der Fluß. Eine grandiose Landschaft. Die Strasse folgt nun der alten Eisenbahntrasse. Sie ist einspurig mit Ausweichen. Wir müssen durch 37 enspurige, unbeleuchtete Tunnels. Da gibt es nur einfahren und hupen, kommt nichts retour ist freie Fahrt! 40km windet sich die Strasse durch das enge Tal. Dann wird es wieder breiter und grüner. Die Strasse führt nun in Serpentinen den Berg hinauf nach Carraz. Der Ort liegt auf 2300m. Im Hintergrund stehen die über 5000m hohen Vulkane. Beim Camping Guatelupe machen wir es uns gemütlich.
21. November
Heute wird ein Ruhetag eingelegt.
22. November
Es geht wieder weiter. Wir fahren nach Süden, nach Huarez. Die Stadt liegt schon auf 3000m. Ca. 80km nach Huarez kommen wir auf die N16 Richtung Küste. Wir klettern nun auf 4200m hinauf. Unser altes Womo schnauft brav nach oben. Dann geht es nur mehr bergab bis Chasquitambo. Am Ortsende beim Restaurant stoppen wir und bleiben über Nacht.
23. November
Heute geht es weiter nach Lima. Erst 45km bis zur Panamericana, dann auf der vierspurigen Autobahn noch 230km und wir sind im Stadtteil Miraflores. Ein schöner moderner Stadtteil. Im Innenhof eines kleinen Hostel finden wir noch einen Platz-
24. 25. November
Die nächsten zwei Tage sind wir in Lima unterwegs. Es hat eine sehr schöne Altstadt, mit einigen guten Museen. Miraflores und die Küste mit vielen modernen Geschäften und Einkaufszentren auch sehr sehenswert. Es waren zwei lange, anstrengende aber schöne Tage voller Abwechslung.
26. November
Heute geht es weiter nach Süden. Bis wir aus Lima draussen sind dauert es seine Zeit. Aber dann geht es auf gerader Strasse flott weiter. Nach 70km machen wir einen Stopp beim Castillo Unanue. Hat sich nicht gelohnt, es ist nur mehr eine Ruine! Durch Sandewüste geht es 160km weiter nach Pisco. Kein schöner Ort. Wir fahren noch ein Stück weiter nach Paracas. hier starten die Boote zu den Islas Ballestas. Am Strand neben der Eco Lodge übernachten wir.
27. November
Am Morgen fahren wir in den Ort. Wir wollen eine Tour zu den Islas buchen. Es ist nicht Saison, so sind wir 20 Minuten später schon unterwegs. Mit Jetboot geht es eine halbe Stunde übers Wasser zur Inselgruppe. Abertausende von Wasservögeln brüten hier. Tölpel, Pelikane, Kormorane, Möven, Sturmvögel uns viele mehr. Auch Humpold Pinguine sind hier anzutreffen, ebenso wie Seelöwen. 2 Stunden umrunden wir die Inseln, dann geht es wieder zurück. Es war ein wunderschöner Ausflug. Wir fahren nun auf die Halbinsel Paracas. Hier gibt es nur Sand und eine Tolle Steilküste. Wir bleiben hier an der Küste über Nacht.
28. November
Am Morgen fahren wir über Sandpisten entlang der Steilküste bis zus Playa Rojo. Dann geht es quer durch die Halbinsel zum kleinen Museum. Nach dem Besuch geht es weiter nach Süden bis Ica. Eine dreckige Stadt, gefällt uns gar nicht. Auch die Sanddünen am Stadtrand in der Oase Huacachina haben für uns nichts ansprechendes. So fahren wir noch 160km weiter durch die Wüste nach Nasca. Nahe dem Flughafen beim Hotel La Maison Suissa bleiben wir über Nacht. Es war keine gute Wahl, so dreckige Sanitäranlagen und Duschen hatten wir unser ganzes Leben noch nicht!
29. November
Um 8h werden wir abgeholt. Es geht zum Flughafen. mit einer kleinen einmotorigen Maschine machen wir einen Rundflug zu den berümten Scharrbildern und Linien der alten Indios. Der Pilot fliegt wide Kurven damit wir die Bilder alle schön sehen können. Charlotte ist es nicht mehr so gut! Aber es war schon imposant dass da vor Jahrhunderten in den Sand riesige Bilder und kilometerlange Linien gekratzt wurden, die heute noch gut sichtbar sind. Den Rest des Tages haben wir Pause.
30. November
Wir machen uns auf den Weg nach Cusco. Auf der 26A geht es in die Berge. Nach 50km sind wir schon auf 3000m hoch. Es geht stetig bergauf bis wir auf 4400m sind. Nun geht es in einer Hochebene weiter. Auf der 30A klettern wir dann auf 4600m hoch. Wir haben mehr mit der Luft zu kämpfen als das Auto. Es ist zwar langsamer, aber klettert brav weiter. Nach ca. 180km Hochebene kommen wir wieder weiter nach unten. In Chalhuanca auf 3800m übernachten wir. bei einer Tankstelle am Ortsende.
1. Dezember
Wir sind früh unterwegs. Die Strasse folgt nun dem Flußtal durch wunderschöne Canyonlandschaft. Wir kommen wieder auf 2000m hinunter. Es wird hier bis auf Höhen an die 4000m Landwirtschft betrieben, einfach faszinierend. Wir müssen noch einmal über einen Berg mit 3900m bevor wir nach 300km Cusco erreichen. Hier kämpfen wir uns durch enge Gassen zum Camping Quinta Lolo ober der Stadt.
2. - 3. Dezember
Wir sind die nächsten zwei Tage in Cusco unterwegs. Es ist die schönste Stadt Perus! Unzählige schöne Kirchen, viele enge aber schöne Gassen und Museen. Hier könnte man ohne weiteres längere Zeit verbringen. Ein Manko ist nur die Höhe mit 3500-3800m. Am Stadtrand liegt die alte Inkafestung Sacsayhuaman. Eine große Anlage mit den fugenlosen Steinblöcken errichtet. Wir haben auch eine 2-Tagestour zum Machu Picchu gebucht.
4. - 5. Dezember
Wir werden um 8h abgeholt und zum Busterminal gebracht. Mit dem Bus geht es nun nach Allantay Tambo, ab hier müssen wir mit dem Zug weiterfahren nach Machu Picchu Ciudad. Hierher führt keine Strasse!! Wir sind hier wieder auf 2000m Seehöhe gelandet in tropischer Vegatation. Der Ort lebt ausschließlich vom Tourismus zum Machu Picchu. Es gibt hier nur Hotels, Restaurants und Souveniers! Es schüttet fast den ganzen Nachmittag. So warten wir im Restaurant ab. Morgen geht es bald am Morgen zum Machu Picchu.
Um 4h30 stellen wir uns in die Schlange bei der Busstation. 5h30 Starten die ersten Busse. Es geht über eine in den senkreckten Felsen gesprengte Strasse hinauf zur alten Inkastadt. Sie liegt auf 2500m. Man kann auch über die alten Stiegen durch die Wand nach oben steigen! Nicht wenige machen das und kommen dann oben nass bis auf die Unterhose an. Der Bus ist bequemer!  Seit einem Jahr dürfen nur mehr max. 2000 Personen gleichzeitig hier heroben sein! So gibt es einen Vormittags Termin und einen Nachmittag. Am Morgen ist es viel schöner. Es steign die Nebel vom Fluß herauf, die Sonne kämpft sich durch, da erscheint alles ein wenig mystisch!  Um 6h steht unsere Gruppe mit einem Führer in der Ruinenstadt. Alleine darf man erst nach der Führung herum laufen. Auf diese Art werden viele Leute beschäftigt. Aber es war eine ganz gute Führung, sehr ausführlich! Danach haben wir bis 11h Zeit diese unheimlich tolle Ruinenstadt in einzigartiger Lage zu geniessen. Dann geht es mit dem Bus wieder nach unten in den Ort. Der Nachmittag wird vertrödelt, um 19h fahren wir erst mit dem Zug und dann mit dem -Bus wieder zurück nach Cusco.
6. - 8. Dezember
Wir bleiben die nächsten Tage noch hier in Cusco. Am Campingplatz ist eine bunte Runde. Mike aus Manchaster, ein Pärchen aus Deutschland, zwei Franzosen, ein Australier und eine Neuseeländerin, da gibt es auch viel zu quatschen!
9. Dezember
Es heißt verabschieden, wir starten wieder. Es geht in Richtung Titicacasee. Ein Stück südlich von Cusco halten wir an der antiken Talsperre Huacuputio. Dann fahren wir durch hügelige Landschaft ca. 100km bis Raqchi, eine alte Stadt mit Resten eines riesigen Tempels aus der Zeit der Tiwanaken vor den Inkas. Ca. 20km weiter in Sicuam übernachten wir beim Hotel de Touristico.
10. Dezember
Wir fahren weiter durchdie Hochebene Richtung Titicacasee. wir bewegen uns immer zwischen 3800 u. 4400m. In Juliaca wollen wir in ein Einkaufszentrum. Doch es ist Markttag und das Zentrum gesperrt. Auf Umwegen schaffen wir es aber doch. Es wird der Kühlschrank wieder gefüllt. Dann fahren wir noch 38km weiter nach Sillustani, hier stehen alte Grabtürme. Am Parkplatz wird übernachtet.
11. Dezember
Am Morgen bei strahlendem Sonnenschein machen wir den Rundweg über den Hügel mit den alten Grabtürmen. An beiden Seiten des Hügels liegt ein See und von hier oben hat man einen tollen Blick über die Altiplana. Nun fahren wir die 90km weiter nach Pano am Titicacasee. Die Stadt liegt an einem steilen Hang am Seeufer. Keine ansprechende Stadt. Wir fahren durch und am Seeufer an den Nordrand der Stadt. Hier wohnen Nachfahren der Bewohner von den schwimmenden Inseln. Man kann von hier aus privat mit einem kleinen Boot durch den Schilfgürtel zu den Inseln fahren. Die Inseln sind alle in Privatbesitz und dürfen nur gegen Bezahlung betreten werden. Wir machen eine Rundfahrt mit einem Strohboot und besuchen eine Insel. Es war ein nettes Erlebnis, ist allerdings nur mehr ein Touristen Geck! 
Wieder am zurück, fahren wir noch 80km weiter nach Juli. Hier übernachten wir am Seeufer. Morgen fahren wir über die Grenze nach Bolivien.

 

 

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