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Mexiko 2016 von Chihuahua über Durango an den Pazifik

Autor: Toni 12.04.2017
15.Dezember, 225km
Die Reise geht weiter. Wir fahren auf der Mex45 nach Süden. Hidalgo del Parral ist das Ziel. Die Fahrt geht durch hügeliges Land, nicht sonderlich interesant. Gegen Mittag erreichen wir die Stadt. Am Stadtrand im Supermarkt noch eingekauft, dann ins Zentrum. Im trockenen Flußbett ist Parkplatz genug! zur Kathedrale sind es 5 Min. Fußmarsch.
Es ist eine saubere und gemütliche Stadt! Vorbei am Pallazio Alvarado kommen wir zum Pancho Villa Haus. Hier bekommen wir eine tolle Exlusiv Führung. Danach gibt es einen Haarschnitt gegenüber. 150Pesos für uns Beide - Wahnsinn das sind 7,50 USD! Am Rückweg zum Womo gibt es noch ein Weihnachtskonzert mit einem Kinderorchester.
16. Dezember, 210km
Nach dem Frühstück fahren wir zur Minera la Pietra - eine alte Silbermine in der Stadt. Silber, Gold, Kupfer und Blei wurde hier abgebaut. In den 1960er Jahren wurde die Mine geschlossen. Nun kann man einen Stollen im 2. Geschoß besichtigen. Also wir haben schon besseres gesehen! Nach der Besichtigung geht es auf der Mex45 weiter nach Süden Richtung Durango. Nach ca. 150km Hochebene kommen wir wieder in die Berge. Beim finster werden erreichen wir Rodeo eine kleine Stadt. hier wird bei der Tankstelle übernachtet.
17. Dezember, 210km
Am Morgen fahren wir weiter Richtung Durango. Ca. 50km vor der Stadt zweigen wir rechts ab. Wir wollen zur Laguna Guatimape. Ich habe von dort schöne Fotos gesehen. 
Leider kommt man nicht direkt an den schönen See . So belassen wir es bei Blicken aus der Ferne und fahrten nach Durango.  Die Stadt hat lauter enge rechtwinkelige Strassen. Unser Womo ist fast zu lang um über die Ecken zu kommen. Parkplätze sind alle in Innenhöfen. auch nichts für uns. Dann sehe ich beim ehemaligen Historischen Bahnhof Parkplätze. Nichts wie hin und fragen. Wir kriegen ein O.K. für zwei Nächte und stehen voll super hinter dem Nebengebäude auf bewachtem Parkplatz! Ins Zentrum sind es 15 Min. Fußmarsch. Die Stadt besitzt viele schöne Paläste, Häuser und Kirchen. Es war eine der reichen Silberstädte in Mexiko. Am Abend am Plaza Armas gibt eine schöne Folklorevorstellung. hat uns gut gefallen. Nur ziemlich kühl wird es, wir sind wieder auf 2000m hoch! Am Rückweg zum Womo durch die Fußgängerzone in jeder Bar Musik, viele Leute auf der Strasse. Im dieser Stadt ist was los!
18. Dezember, 0km
Am Morgen klopft es! Es ist der Security und fragt erst ob alles in Ordnung ist, dann schenkt er uns einen schönen Bildband von Durango! Es war echt super! Als Gegengeschenk bekam er von uns eine kleine Flasche Salzburger Schnaps. Dann starten wir wieder ins Zentrum. zuerst in das Stadtmuseum. Die Führung war echt lustig! Danach ins Pancho Villa Museum. Danach sind wir mit der Seilbahn auf den Mirador, den Blick auf die Stadt von oben geniessen. Wieder unten sind wir gemütlich durch die Gassen und Plätze der Stadt. Immer wieder haben wir den Marriachi Sängern gelauscht. Es war ein schöner Tag.
19. Dezember, 170km
Wir verlassen die freundliche Stadt und machen uns auf der Mex40 auf den Weg Richtung Pazifikküste. Es wird eine Fahrt mit unendlich vielen Kurven durch die Bergen Wir kommen wieder fast auf 3000m hinauf. Einen Berg rauf, dann wieder hinunter. Es ist aber schon faszinierend, dass hier bis auf 2800 noch Laubbäume wachsen. Darüber sind dann nach die Pinien. Auf ca. halber Strecke zweigen wir in El Ciudad link ab zur Cascada Mexiquillo. Es ist eine fürchterliche Strasse! Im Schritttempo geht es durch die Löcher. Auch der Pickup vor uns ist nicht schneller! Aber die tollen Felstürme und der Wasserfall entschädigen für die schlechte Strasse und die 40 Pesos Eintritt! Auf mein Fragen, ob wir hier auch übernachten könnten, bekomme ich  ein - ja aber es kostet weitere 50Pesos pro Person. Da bin ich mir ein bisschen auf die Schaufel genommen vorgekommen und habe einfach nein gesagt.
So sind wir halt ein Stückchen weitergefahren, bis zu einem der kleinen "Strassenrestaurants" und habe dort gefragt. Aber Sicher heißt es hinterm Haus ist Platz!  Daraufhin wurden von uns zwei Cola gekauft und 20Pesos Trinkgeld gegeben, was ein fröhlichen Lächeln zur Folge hatte. Beim Womo wurden wir gleich von einer Hündin mit Jungen besucht. Sie richtig dürr! So haben wir unsere Würstchen für die Hunde geopfert!  Zum Schlafengehen wurde nun unser Womo von 3 Hunden bewacht!
20. Dezember, 220km
wir haben gut geschlafen auf 2800m! Waren doch bewacht! 3° hatte es am Morgen. Die Hündin bekam noch was zu futtern für die Bewachung! Nun wollen wir heute bis Mazatlan an der Küste. 3,5Std. brauchen wir für die 150km nach Mazatlan! Wir hatten noch  fünf Berge zu überwinden und unendlich viele Kurven auf der schmalen Strasse. Die Temperatur änderte sich gravierend mit jedem Meter den wir weiter nach unter kamen. Es wurde richtig schwülheiß! In Mazatlan hatten wir schwüle 32°. Wir waren beise klatschnaß und mussten uns umziehen. ein krasser Wechsel von vielen Tagen im Hochgebirge, bei zum Teil Minusgraden am Morgen, und nun trpische Hitze.  Aber - wir sind ja nun in den tropischen Gürtel eingetaucht! Es wird warm bleibenin nächster Zeit!
Also umgezogen-trockengelegt machen wir uns vom Strand, wo wir einen super Parkplatz haben, auf ins Zentrum. Es ist nicht weit, keine 20 Min. zur Kathedrale. Die Altstadt von Mazatlan ist nicht sehr groß, und sonderlich viel schönes gibt es auch nicht zu sehen. Ein paar Plätze, die Kathedrale und das Theater. Aber die Stadt ist touristisch in der Hand der Kreuzfahrt-Schiffe. Wir finden hinter der Kirche ein kleines Restaurant, da waren nur ältere Mexikaner drinnen. Wir auch! Das Menü hat 83Pesos gekostet für Suppe, Papaya, Enseladas und noch eine Nachspeise. Mit trinken 200 Pesos - 10USD für zwei Pesonen und es har vorzüglich geschmeckt! Danach gab es noch einen Rundgang durch die Altstadt, wieder zum Auto und ab. Wir fahren ein Stück südlich zur Costa Verde. Uns reicht es. Die ungewohnte Hitze macht müde! Am Strand (leider sehr vermüllt) bleiben wir über Nacht.
21. Dezember, 160km
Wow - 23° am Morgen, das hatten wir schon lange nicht mehrt. Es gibt kurze Hose und Flip-Flop! Dann fahren wir weiter entlang der Küste bis Teacapan, ein kleines Fischerdorf an der Küste. Hier wollen wir über Weihnachten mal Pause machen. 
auf einem kleinen Campground hinter einem Hotel, direkt am Strand unter Palmen quartieren wir uns ein. Markise hinaus, Tisch und Sessel raus und ein gemütlicheskühles Bierchen!
Gibt es was schöneres - nein! - Heute nicht!
22. - 23. Dezember, 20km
Nach dem Frühstück kurz in den Ort gefahren, damit der Kühlschrank die nächsten Tage gefüllt ist! Mittags Steak gegrillt, mit frischem Gemüse und Kartoffel, vor uns der Pazifik (Wassertemeratur ca. 28°) Das ist jetzt einmal URLAUB und nicht Reisen! 
Ansonst sind wir ja auf Reisen!!
Mit uns sind noch vier kanadische Wohnmobile am Platz, die alle hier Monate verbringen! Wäre mir zu fad! Am Abend kommt noch ein Korse mit 3 kleinen Kindern. Er will bis Panama hinunter. auf unsere Frage, wie das mit der Schule ist? Sagt er, die Kinder werden von ihm unterrichtet, das geht! Na dann! Nur über viele Monate zu fünft in einem europäischen Wohnmobil? Das wäre nicht mein Traum!
24. Dezember, 0km
FROHE WEIHNACHTEN!!
Wir geniessen den Tag am Strand. Am Abend gibt es bei den Kanadiern eine Party! 
Wir sind auch eingeladen! Freuen uns schon auf den Abend.
25. Dezember, 170km
Es war ein netter Abend gestern mit den Kanadiern!
Wir begeben und wieder auf die Strasse! Vier Tage Pause haben gereicht. Wir wollen zur Laguna Santa Maria del Oro. Es ist ein See in einem erloschenen Vulkan Krater. Zuert müssen wir wieder auf den Mex15 nach Süden, ca. 50km vor Tepic zweigen wir rechts ab und fahren in die Mangroven. wir werden Mexcaltitan einen Besuch abstatten. Es ist ein kleines Fischerdorf in den Mangroven auf einer Insel.Fast 40km fahren wir am Damm durch die Mangroven. Hier sehen wir auch unser erstes Krokodil in Mexico, das sich bei den Mangroven sonnt. Ebenso sin unmengen an Wasservögeln zu sehen. Auf kleinen Wiesenflächen in der Mangrovenlandschaft weiden die Kühe! Dann am Ende der Strasse steigen wir auf ein Boot um und fahren zur Insel. Es ist ein nettes Dorf das von den Shrimps lebt!  Wir kommen gerade zu einer Hochzeit zurecht.
Nach unserem Rundgang wird noch in einem Restaurant gespeist - natürlich Shrimps und Fisch! Danach fahren wir wieder zum Womo. Da es schon später Nachmittag ist beschliessen wir, hier zu übernachten. Leider gibt es dort ganz kleine Mücken, aber sehr böse! Charlotte sieht am nächsten Tag total zerstochen aus. Diese Tierchen kommen durch die Moskikonetze unsrer Fenster durch.
26. Dezember, 165km
Wir sind früher auf und machen uns auf den Weg. Durch die Mangroven geht es wieder zurück zum Mex15. Hier weiter bis Tepic - es ist die Hauptstadt von Nayarit. Tepic liegt auf 700m Seehöhe in den Bergen. Im Stadtzentrum gibt es eine schöne Kathedrale, einen Plaza Major und einige alte Häuser mit schönen Eisenbalkonen. Und - für Charlotte, viele Geschäfte. Wir halten uns nicht sonderlich lange in der Stadt auf. Fahren dann am Mex15 weiter in die Berge. Nach ca. 40km zweigen wir links ab, zur Laguna Sa. Maria del Oro. Ein fast kreisrunder See im Vulkan Krater auf 900m. Ein absolut schöner Platz. Beim Hotel Koala können wir übernachten.
27. Dezember, 160km
Ich habe super geschlafen, Charlotte kämpft mit juckenden Mückenstichen. Es geht weiter, zurück zum Mex15, ca. 50km weiter in die Berge, dann links ab nach Jala. Von hier geht eine kleine Strasse auf den Vulkan Ceboruco. Dieser aktive Vulkan ist 1870 das letzte Mal ausgebrochen! Eine schmale Strasse aus Steinpflaster windet sich auf 2000m in die Höhe, bis in den Krater hinab. Hier faucht es noch aus Löchern. Aber es ist nur Wasserdampf. Die Fahrt nach oben war ein Erlebnis! 1,5Std. haben wir für die 15km gebraucht. Es geht ziemlich steil auf der holprigen Strasse nach oben. Aber die Blicke in die Umgebung sind einfach umwerfend! Oben gab es dann eine kleine Wanderung, Mittagspause und dann wieder schön langsam nach unten! zuerst wollten wir im Ort übernachten, aber dann war es uns doch noch zu früh. So fahren wir ein Stück auf der Mex15 zurück und zweigen dann auf den Mex68 nach Puerto Vallarta an der Küste ab. Nach ein paar Kilometer Bergstrasse geht es rechts ab, zu einem kleinen See. San Pedro Lagunellas. Direkt am See neben einem Rancho können wir super übernachten.
28. Dezember, 165km
Es war eine kurze Nacht! Es wurde auf der Rancho ein Geburtstag gefeiert! Mit Liveband! Bis 3h früh. Leicht unausgeschlafen machen wir uns an die Weiterfahrt.
Zurück auf die Mex68 und weiter in die Berge Richtung Küste. Bei Compostela kommen wir auf die Mex200 - die Küstenstrasse. In Las Vargas ist Stau - wir biegen einfach in die Stichstrasse zur Küste und landen in Chacala. Ein Fischerort voll mit mexikanischen Urlaubern. Fast wie Jesolo nur etwas einfacher. Wir beobachten das Treiben, leisten uns ein Mittagessen im Strandrestaurant, und fahren dann wieder zurück zur Mex200. Stau ist weg so geht es zügig bis Sayulita - wegen der hohen Wellen ein Surferort. An den freien Strand kommen wir mit dem Womo nicht, am Campground wollen sie 750Pesos nur fürs stehen, so fahren wir noch ca. 20km weiter bis Bucerias. Hier wollten wir auf den Campground - ist nicht mehr. Am großen Parkplatz ist nur Tagbetrieb. Aber gleich daneben vor einem Strandlokal - ein wunderbarer Platz und kostet nichts. In der Strandbar gibt es noch ein paar kühle Bierchen - ein schöner Tag.
29. Dezember, 180km
Bis Puerto Vallarta sind es ca. 35km. Hier boomt der Tourimus, viele Strandhotels, Kreuzfahrtschiffe legen auch an. In dieser Stadt ist was los! Eine sehr schönne Strandpromenade lädt zum bummeln ein. Entlang dem Fluß gibt es nette Lokale, und eine kleine hübche Altstadt ist auch noch zu besichtigen. So treiben wir uns einen guten halben Tag in der Stadt herum. Dann stellt sich die Frage weiterfahren oder hier einen Platz zum übernachten suchen. Wir entschliessen uns fürs weiterfahren. War keine gute Entscheidung. Das Navi sagt zwar nur 135km zum nächsten Küstenort, aber wir müssen über das Küstengebirge. Also wieder 3 Stunden Slalom im tropischen Bergwald.Auf ca. 1000m müssen wir hoch und wieder runter. Die letzten Kilometer legen wir im finstern zurück. Dann sind wir in Perula, ein kleiner Ortmit super schönem Strand. Auf einem kleinen Campground stehen wir neben einem Kanadier in erster Reihe hinter Palmen am Strand - einfach schön!
30. Dezember, 0km
Wir beschliessen über Sylvester hier zu bleiben. Schöner Platz - Sonne, warmes Meer sp ca. 28° Wassertemperatur. Frühtemperatur 25° - Mittag 32° - aber durch den Wind kommt es uns gar nicht heiß vor. Am Abend treffen wir zwei Schweizer, die hier überwintern. Sind für Sylvester zur Party eingeladen. Also ein schöner Tag.
31. Dezember, 0km
Den ganzen Tag wird gefaulenzt. vor uns bauen ein paar Mexikanerinnen ihr Zelt auf - sind nette Leute. die Chefin ist eine pensionierte Lehrerin, mit der nett zu plaudern ist. Ausserdem kann man da wieder ein paar spanische Wörter lernen!
So - nun werde ich mich für Sylvester herrichten. ALLEN DAHEIM EIN GUTES NEUES JAHR!
Ein gemütlicher Abend mit einem Fläschchen guten Rotwein, das war Sylvester.

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