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Zentralamerika 2017 Costa Rica

Autor: Anton 13.09.2017
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4.Juli
Wir starten von der Insel Ometepe mit der Fähre um 9h. Eine Stunde später sind wir wieder am Festland. Nun geht es auf der Nic1 nach Penas Blancas, der Grenze zu Costa Rica. Auf diesem Grenzübergang ist ordentlich was los. Es sind hier viele Reisebusse. Alle müssen sich bei der Immigration anstellen. Wir haben wieder einmal ein Helferchen. Für 20 USD brauchen wir uns nicht anstellen. Unsere Pässe werden so nebenbei gestempelt. Das selbe dann noch einmal auf Costa Rica! Irgendwie gemein, aber wir ersparen uns zweimal eine Stunde anstellen. So sind wir in 2 Std. fertig und können starten. wir fahren auf der Panamerikana noch bis knapp vor Liberia. Auf einem kleinen Campground bleiben wir über Nacht.
5. Juli
Bis Liberia sind es noch 3km. Hier wollen wir einen Stadtrundgang machen. Sie wird auch die Stadt der Cowboys genannt. Wir haben jedoch keinen gesehen. Das einzige was uns hier gefallen hat, ist die moderne und schöne neue Kirche. ansonsten kann man Liberia vergessen. Ja, eine Simkarte für Costa Rica habe ich erworben. Wir sind nun an die Pazifikküste weitergefahren. Ist nicht weit, in 35km ist man an der Playa Hermosa, es soll eine der schönsten Küstenabschnitte sein. Playa Hermosa ist eine schöne Bucht mit feinem Sandstrand und ein paar kleinen Inselchen. Das Wasser ist hier sehr ruhig, so kann man super schwimmen gehen. Ein paar Meter vom Strand weg wieder ein kleiner Campground. Costa Cica ist da besser ausgestattet als der Rest von Zentralamerika. Wir werden aber nur eine Nacht hier bleiben. Es ist unheimlich schwül bei 34°, und es schüttet mindestens einmal täglich. Die Moskitos lieben dieses Klima, Charlotte aber die Moskitos nicht! Wir werden morgen Richtung Monteverde in die Berge fahren.
6 . Juli
Wir sind schon bald auf heute. Es war sehr warm in der Nacht. Wir fahren wieder zurück bis Liberia, dann geht's auf den Panamerikana nach Süden. Nach ca. 100 km zweigen wir links auf die 605 ab. Nun geht es in die Berge, Richtung Monteverde. Nach ca. 20 km ist der Asphalt zu Ende. Nun müssen wir auf Schotter Piste weiter. Für unser Womo Zeitenweise mörderisch. Es sind Steilstücke mit 15-16% zu bewältigen. Die Strasse ist wenigstens nicht schlammig! Dafür gibt es genügend Felsen über die Wir müssen. Nach 30 km erreichen wir Santa Elena. Ein kleiner Ort auf 1400m im Nebelwald. Es gibt hier viele Touristen, die auf Adventure aus sind. Wanderungen, Ziplines und vieles mehr ist hier möglich. Wir wollen den Sky Walk machen. Ein Weg durch den Nebelwald, mit 6 verschieden, langen Hängebrücken. Leider ist die Zufahrt für unser Womo zu steil. So parken wir neben dem Sportplatz und sehen uns heute den Ort an. Es gibt auch einen netten Orchideen Garten den wir auch besuchen. Dann noch ein gemütliches Bierchen bevor es zurück zum Womo geht.
7. Juli
Heute werden wir um 9h vom Taxi abgeholt und zum Sky Walk hinauf gefahren. Hier kann man auch eine Canopy Tour machen. Nur mit den Ziplines über den Wald zu sausen wollen wir nicht. Wir wollen durch wandern. Es ist zwar nicht billig, mit 25 USD pro Person, aber uns war es das wert. Man wandert ca. 2,5 Stunden durch den Nebelwald. 6 Hängebrücken sind zu überqueren, dabei ist man im Bereich der Wipfel von den Urwaldriesen. Es ist ein tolles Erlebnis. Wieder zurück, fahren wir mit dem Shuttlebus zum Womo zurück. Noch ein Mittagessen und dann machen wir uns auf den Weg nach Tilaran. Es wird wieder ein wilder Ritt über die Schotterstrasse. Nur diesmal geht es mehr bergab. Ein paar Steilstücke mit 17-18% sind aber doch dabei. Der Ort hat nicht viel zu bieten, so fahren wir noch die 15 km zum Lago Arenal weiter. Am Nordende sehen wir eine schönes Restaurant, dort fragen wir, ob wir hier übernachten dürfen. Natürlich dürfen wir. Es war ein schöner Platz.
8. Juli
Heute fahren wir den Stausee entlang, über eine kurvenreiche Strasse immer oberhalb des Sees. In Nuevo Arenal sehen wir eine deutsche Bäckerei an der Strasse. Da werden zwei Laib Schwarzbrot und ein paar Brezel erstanden. Dann geht es weiter zum Nationalpark Arenal. Er liegt am Fuß des Vulkan Arenal. Dieser Vulkan hat von 1968 bis 2006 durchgehend Lava gespuckt. Nun raucht er nur mehr. Es gibt hier einen schönen Wanderweg zum Vulkan. Hinauf darf man nicht! Aber der Weg führt schön durch den Regenwald zu einem Lavafeld. Nach der Wanderung fahren wir noch ein paar Kilometer zum Thermalbad Los Laureles. Dort gibt's eine Übernachtungsmöglichkeit vor der Therme. Es ist ein schönes Bad mit Thermalbecken und normalen Schwimmbecken. Da heute Samstag ist, sind viele Einheimische im Bad. Macht nichts, es war sehr amüsant.
9. Juli
Am Morgen sind wir umringt von Zelten. Es sind am Abend noch viele gekommen um heute zu Baden. Das Bad öffnet erst um 9h. Aber um 8h steht schon eine lange Schlange von Autos und Reisebussen an! Wir machen uns reisefertig und fahren erst in den Ort La Fortuna. Ausser der Kirche gibt es nichts sehenswetes. Nun beginnt es auch noch stark zu regnen. Wir fahren weiter in Richtung Puerto Viejo. Es geht durch viel Grün und nichtssagende Dörfer. Der Regen lässt auch nicht nach. Puerto Viejo ist ein kleiner Ort am Fluß. Von hier starten Fahrten in den Regenwald. Uns reicht der Regen von oben. So fahren wir ein Stück weiter zum "Frog Heaven"! Es har nun zu regnen aufgehört. Wir machen eine Tour mit Guide zu den Fröschen. Es gibt hier viele verschiedene bunte kleine Frösche! Aber nicht hinter Glas sondern in freier Natur. Man muss Sie nur finden. Alleine unmöglich, mit Guide voll super! Es schwirren auch einige Kolibris und ander Vögel herum. ebenso die kleinen Drachen. Auch ein Faultier im Baum konnten wir beobachten.
Es waren super 2 Stunden im Wald. Anschliessend sind wir noch bis Guaniles weiter gefahren. Dort haben wir beim Gericht neben den beschlagnahmten Fahrzeugen übernachten dürfen. Natürlich streng von der Polizei bewacht!
10. Juli
Es regnet schon wieder! Wir wollen heute bis Cartago fahren. Erst geht es auf schöner Strasse nach Siquirres. Hier zweigen wir dann rechts ab in die Berge. Wir müssen über die Kordillieren. Eine schmale Strasse windet sich in die Berge. Wir kommen durch Kaffee- und Bananenplantagen. Es ist nur schade, dass man durch den Nebel und Regen nicht so viel von der herrlichen Landschft sieht. Nur zeitenweise zieht der Nebel hoch. Das ist dann ein wow Effekt. Am Nachmittag erreichen wir Cartago. Am Parkplatz beim Anfiteatro Muncipal, können wir stehen bleiben und dürfn auch übernachten.Dann geht es auf zur Stadt Besichtigung. Es gibt nicht sehr viele alte Häuser, denn die Stadt wurde mehrmals durch Erdbeben zerstört. Aber es ist wieder einmal eine richtige Stadt!! Charlotte ist erfreut. Wir packen wieder nach langem die lange Hose aus. Es hat hier nur 25°! Ist fast kalt für uns. Wir sind aumachen uns auf den Weg zu einem ch hier auf 1400m hoch. Es wird sicher eine angenehme kühle Nacht
11. Juli
Heute wollen wir zum Vulkan Irazu. Vorher machen wir einen Stopp bei der Basilika Señora Los Angeles. Eine sehr schöne Wallfahrtskirche. Dann geht es auf den Berg. Eine gute Asphaltstraße windet sich auf 3500m hinauf zum Krater. Bis auf über 3000m wird Gemüse angebaut. Vom Parkplatz führt ein kurzer Weg zum Kraterrand. Ein riesiger Krater. Wir hatten Glück, denn am Rückweg zum Womo kam der Nebel hoch und es war nichts mehr zu sehen. Wir sind die Strasse wieder den Berg hinunter, und weiter nach San José, der Hauptstadt von Costa Rica. Im Stadtzentrum haben wir das Womo auf einem bewachten Parkplatz abgestellt. Hier werden wir nächsten 2 Nächte wohnen. Ins absolute Zentrum sind es 10 Minuten Fußmarsch. Wir sehen uns noch das Jade Museum an. War echt super! Und dann machen wir noch eine Runde durch die Fußgängerzone.
12. Juli
Strahlender Sonnenschein am Morgen. Wir machen uns auf den Weg zu einem Stadtrundgang, wie im Reise Know How beschrieben. Über den Park  Espana vorbei an schön Holzhäusern und Kolonialbauten zum Park Morazon. Dann weiter zum Park Central mit Kathedrale und National Theater. Auch das Goldmuseum ist hier. Dann durch die Avenida Central zum Mercado Central. Noch 1,5km weiter und wir sind beim Museum del Arte. Von hier müssen wir wieder zurück ins Zentrum. wir wollen das Goldmuseum besuchen. Es soll das größte Museum mit Goldfunden aus der Präkolumbianischen Zeit sein. Es war ein tolles Museum. Von hier marscheren wir noch zum Mercado Artisane. Dann reicht es uns, wir gehen zurück zum Womo. Heute haben wir es auf 16km Pflastertreten gebracht.
13. Juli
Wir starten wieder. wir wollen heute an die Pazifikküste. Leider habe ich vergessen die Route im Navi zu kontrollieren. Wir kommen wieder in die Berge zu den Kaffeeplantagen. Die Strasse wird immer schmäler und Steiler. Dann müssen wir eine sicher 20-22% steile Strasse nach unten. Das ging ja noch. Doch dann war der Asphalt zu Ende. und nach ein paar Kilometern wurde aus Schotterpiste eine Offroad Strecke. Bei ca. 15% Steigung war dann Schluß für uns. Umdrehen und zurück. Nur - 20% Steigung schaffen wir nie und nimmer!! Bei einem schönen Restaurant an der Strecke bitten wir um Hilfe. Wir brauchen einen Jeep als Vorspann. Eine halbe Stunde später war einer da 5,3lt V8 mit langer Kette! Perfekt! So sind wir im Schlepptau die 10km steile Strasse hinauf gekraxelt. Ein herzliches Danke und bezahlen. Jetzt geht es auf anderer Strecke weiter. Nicht lange. Nasse schmierige Strasse, wieder ein Steilstück. In der Mitte drehen die Räder voll durch. Also hinunter und auf Hilfe warten. Dauert nicht lange,dann hilft uns ein netter entgegen Kommender und hängt sich die 500m vor uns. Dann Gott sei Dank schafften wir den Rest der Strecke bis wir wieder auf eine Hauptstrasse kamen. So ein Allrad wäre halt heute was feines gewesen!! An die Pazifikküste schaffen wir es heute nicht mehr. In einem kleinen Ort beim Sportplatz wird übernachtet.
14. Juli
So, bis an die Küste sind es noch ca. 60 km. Ein Teil davon Autobahn, voll super. Dann zweigen wir auf die 34, die KÜstenstrasse nach Süden ab. Nach einigen Kilometern kommen wir zum Rio Grande. Auf der Brücken stauen sich die Fußgänger. wir gesellen uns dazu, denn unten im Fluß sind viele große Krokodile zu sehen. Dann geht es weiter nach Süden zur Playa Palma. 10 Gehminuten vom Strand entfernt, beim Swiss Palmgarden, dem schönen Haus mit grossem Garten und Pool bleiben wir den Rest des Tages. Auf den gestrigen Tag tut es gut ein wenig auszuspannen.
15. Juli
Am Morgen verabschieden wir uns von den Gastgebern und bekommen noch einen Sack voll Früchte mit auf den Weg. Wir fahren noch kurz die 300m zum Strand. Ein wunderschöner Strand, gut besucht von Einheimischen. Es sind viele mit Zelten hier am Strand. Wäre auch ein schöner Platz für uns gewesen. Nun aber geht es auf der Küstenstrasse 34 weiter nach Süden. Es gibt hier schöne Hotelanlagen in den Hängen. Es ist aber auch landschaftlich eine absolute Top Strecke. Man fährt abwechseln durch Palmen, tropischen Urwald und saubere kleine Orte. Ein paar Kilometer nach Uvita, an der Playa Ballena, besuchen wir das Hotel Cristal Ballena. Es gehört unserem Ex Vizebürgermeister Waldemar Steiner. Es liegt auf einer Anhöhe ober der Küste, mit toolem Blick auf das Meer und das hinter dem Hotel gelegen Küstengebirge. Nach einem gemütlichem Kaffee am Pool fahren wir zurück nach Uvita. Wir bleiben hier beim Hotel El Tecal auf einem kleinen Campground. Es beginnt wieder wie aus Schaffeln zu regnen, so verziehen wir uns in das Womo.
16. Juli 
Wir haben beschlossen heute hier inen Ruhetag einzulegen. Unser Womo braucht wieder einmal eine Innenreinigung und hier gibt es einen herrlichen Sandstrand an einem Meeserschutzgebiet gelegen. Im Winter kommen hier Schildkröten zur Eiablage und man kann auch Wale beobachten.
So machen wir am Nachmittag einen ausgedehnten Strandspaziergang. Gegen Abend kommt dann wieder der tropische Regen. Morgen machen wir uns dann auf den Weg nach Panama.

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