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Südamerika 2017 Kolumbien Bogota nach Medellin

Autor: Anton 02.12.2017
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27. August
Am Morgen starten wir in Aracbuca nach Tunja. Durch wunderschöne Berglandschaft kommen wir wieder einmal auf 3200m, bevor sich die Strasse in einen Talkessel nach Tunja windet. Tunja liegt immer noch auf 2600m. Wenn man von dem schönen alten Stadtkern absieht, gibt es nicht viel zu sehen. Aber im Zentrum sind einige alte Häuser aus dem 16. Jh. mit tollen Deckengemälden zu besichtigen. Auch die Kathedrale am Plaza Major und die Iglesia Santo Domingo sind einen Besuch wert! Nach der Besichigung fahren wir ca. 30 km weiter nach Villa Leyva. Eine kleine Stadt mit einem super schönem historischen Stadtkern. Die Strassen mit Kopfsteinpflaster, einstöckige Häuser mit schönen Holzbalkonen und einen riesigen Plaza Major. Von hier steigen am Nachmittag viele Drachen in die Lüfte. Am Wochenende ist die Stadt voll mit Ausflüglern aus Bogota. Wir übernachten auf einen ganz kleinen Campground im Zentrum.
28. August
am Morgen verlassen wir den Campground und stellen das Womo auf einen Parkplatz. Wir besuchen noch die Casa Narino, das Haus eines Volkshelden und dann die Casa Acuna. Hier hat ein Maler und Bildhauer gelebt. Anschließend fahren wir am Stadtrand zur Casa Terracotta. Ein absolutes Muss! Ein Haus komplett aus Terracotta. Es gibt hier auch Töpferkurse zu belegen. Die Bsichtigung war toll. In der Nähe ist das Museo Fosil. Es wurden hier versteinerte Saurier und andere Urzeittiere gefunden. Es ist ein sehr kleines Museum, aber wenn man schon hier ist? Von hier sind es noch ca. 50km nach Raquira, ein Töpferdorf mit sehr bunten Häusern in den Bergen. Es gibt viele Geschäfte und einige gute Restaurants. Auf jeden Fall war es einen kurzen Besuch wert. Wir wollen noch ein Stück weiter nach Süden. 30km nördlich von Bogota liegt Zipaquira. Hier ist in einer alten Salzmine die weltweit größte Kathedrale aus Salz gebaut worden. Ca. 50km vorher bei einem Jogurth und Käseladen wird übernachtet.
29. August
Nach 50min. Fahrt stehen wir am Parkplatz vor der Salzmine. Es ist Montag und nicht viel los. Ticket gekauft eine Viertelstunde gewartet und dann eine Führung in englisch in die Mine zur Salzkathedrale. Am Weg zur Kathedrale sind die ganzen Kreuzwegstationen ein den Berg gemeißelt. Die Catedral de Sal ist eine riesige Halle fast 80m hoch. im alten Abbaugebiet. Anschließend gab es noch eine Lichtshow und einen kurzen 3D Film über die Entstehung und Entwicklung dieser Salzmine. Das kleine Museum hätten wir uns sparen können! Anschliessend fahren wir in die Stadt und stellen das Womo in einer Wohnsiedlung am Rand des Zentrums ab. Es ist eine nette kleine Colonialstadt mit grossem Plaza Bolivar um den schöne alte Häuser stehen. Wir speisen in einem schönen Lokal im 1. Stock am Balkon mit Blick auf den Platz. Danach noch eine Runde zur Verdauung durch das Stadtzentrum, bevor wir uns ins Wom zur Nachtruhe begeben.

30. August 

Es ist frisch am Morgen, aber wir sind ja auf 2600m hoch oben! Wir machen uns auf den Weg Richtung Medellin. Erst müssen wir fast bis Bogota fahren, dann geht es auf die Strasse 50, eine Autobahn durch die Berge. Es geht auf über 3000m hinauf. Weiter dann auf der "56" durch wunderschöne Berglandschaft mit Kaffee und Bananen Plantagen bis Honda. Von hier haben wir wieder Autobahn bis Puerto Triunfo. Von da führt die "602 nach Medellin. Wir übernachten ein Stück nach Doradal hinter einem Restaurant.
31. August
Es geht weiter auf der "60". Man kann es fast nicht glauben ,dass auf 3000m noch Laubbäume und Palmen wachsen! In Marinilla zweigen wir auf eine schmale Landstrassee nach Guatape ab. Nach 30km traumhafter Landschaft sind wir in Guatape, einem kleinen bunten Ort an einem Stausee. Wir bummeln durch den Ort und beobachren das geschäftige Treiben. Am großen Parkplatz am Ortsanfang wird übernachtet.
1. September
Wir müssen die 30km nach Marinilla wieder zurück. Dann fahren wir über Rionegro zur Hazienda Fizebad. Hier kann man ein altes Herrenhaus besichtigen. Aber nicht Heute! Es gibt da eine geschlossene Gesellschaft, da dürfen wir nicht rein! So fahren wir halt weiter bis Santa Elena. Hier quartieren wir uns im Hostel Al Bosque am Campground ein. Wir werden die nächsten Tage hier bleiben. Mit dem Bus ist man ind 45min. in Medellin. Das ist stressfreier als mit dem Womo in die 2 Mio. Stadt hineinzufahren! 
2. September
Das Wetter ist nicht sehr gut, so bleiben wir am Berg und machen Pause. Nachmittag scheint wieder die Sonne, so machen wir noch eine kleine Wanderung im Bergwald.
3. September
Strahlender Sonnenschein, auf zum Bus und hinunter in die Stadt. Es geht in Serpentinen 1000 Höhenmeter nach unten. Medellin liegt in einem Flußtal auf nicht ganz 1600m. Es ist hier wieder bedeutend wärmer! Der Bus fährt bis in das Zentrum der Stadt. 15 Min. fußmarsch und wir stehen vor der Kathedrale am Parque Bolivar. Es ist eine sehr große Kathedrale, aber Innen schlicht. Am Bolivar gibt es ein Konzert einer Blasmusik. Das waren ausgezeichnte Musiker, und gute Musik kolumbianische Musik. danach gehts zum Plaza Botero. Ein schöner Platz voll mit Plastiken des Malers und Bildhauers Botero. Im Mueum Antioquia gibt es noch mehr von Botero zu sehen,aber auch viele andere südamerikanische Künstler. Es hat uns gut gefallen. Danach marschieren wir quer durch das Stadtzentrum Richtung Cerro Nutibara, ein 80m hoher Hügel in der Stadt. Das letzte Stück fahren wir mit einem Taxi. Von da oben hat man eine tolle Aussicht auf die Stadt, die eingeklemmt zwischen den Bergen sitzt. Ein kleines museum und viele Andenkenläden und Restaurants gibt es auch hier oben, und alles voll mit Leuten aus der Stadt! Per Taxi geht es dann wieder ins Zentrum. hier wandern wir gemütlich zurück zur Bushaltestelle nach Santa Elena. Es ist schon später Nachmittag, so nehmen wir den letzten Bus. Beim Dunkel werden sind wir wieder bei unsrem Womo.
4. September
Heute bleiben wir am Berg, ein bisschen mit unseren nachbarn quatschen, Franzosen und ein bisschen nix tun, denn die Metro Cable, eine Seilbahn hinunter in die Stadt ist wegn Revision heute geschlossen. So müssen wir auf morgen warten.
5. September
So, auf zu neuen Taten! Hinaus zur Busstation. Wir stehen ein paar Minuten, als ein LKW hält und uns fragt wo wir hin wollen. Auf unser zur Metro Cable, heißt es, steigt ein wir nehmen euch mit, haben den selben Weg. War echt nett! Die letzten 500m zur Bergstation müssen wir laufen. Dann geht es mit der Gondel über den Nationalpark Arvi ein Stück, dann den steilen Berg hinunter zur Stadt. Auf halber Höhe, bei der Station Santo Domingo müssen wit umsteigen. Die nächste Seilbahn bringt uns über die ärmlichen Häuser und Hütten hinweg ganz nach unten. Dort steigen wir in die Metro, eine Hochbahn. Mit ihr fahren wir bis zur Universität. Hier ist auch der botanische Garten. Hat leider bis zum Wochenende geschlossen. So lange haben wir nicht Zeit! Wir marschieren weiter zum Cementerio de San Pedro. Ein Friedhof mit schönen Mausoleen und alten Grabsteinen. Es sind hier viele Präsidenten und Künstler begraben, die wir alle nicht kennen! Nun fahren wir wieder mit der Metro weiter zu den Regierungsgebäuden. Dort steht das Monumento de la Vida. Von hier geht es zu Fuß entlang der Geschäftsstraßen und Einkaufszentren in das Stadtzentrum zur Basilika de la Candelara. Es ist die wichtigste Kirche in Medellin. Aussen schön, innen eher einfach. Weiter marschieren wir durch die Calle 51 zum Museo Casa de la Memoria. Ein interresantes Museum über den Bürgerkrieg und die Drogenkonflikte Kolumiens. Leider lassen da unsere Spanischkenntnisse stark zu wünschen übrig! Von hier ist es nicht mehr weit zur Busstation nach Santa Elena. Heute kommen wir ganz nach oben. Müssen nicht mehr zu Fuß das letzte Stück hinauf.
6. u. 7.September
Wir bleiben am Berg, und machen einmal nix!!
8. September.
Heute wollen wir wieder hinunter in die Stadt. Direkt neben der Busstation kommt eine nette Dame aus der Garage und nimmt uns mit in die Stadt. Beim Krankenhaus ist Schluss, passt ganz gut, da ist auch eine Metrostation. Wir fahren in den Süden der Stadt zur Station Aquacatala. Von hier fahren wir mit dem Taxi zum Museo El Castillo. Es ist die Villa eines reichen Industriellen, welcher 1971 von Pablo Ecsobar ermordet wurde. Innen ist sehr viel deutsches zu sehen, denn seine Frau war aus deutschem Adel. Der Park ist auch sehr schön. Leider hat es bei uns zu schütten begonnen, so sind wir mit einem Taxi zu einem Haus des Drogenbosses Pablo Escobar gefahren. Es war eine sehr skurille Besichtigung mit div. Einschusslöchern im Haus und in Autos und wilden Geschichten. Es hat wieder zu regnen aufgehört und wir fahren mit dem Taxi weiter zum Museo Arte de Modern. Zum Laufen ist das alles zu weit auseinander bzw. es geht auch immer steil bergauf und bergab! Das Museum der Moderne eine Mischung aus alter Lagerhalle und modernem Bau mit vielen guten und schönen Ausstellungen. Speziell die Malerin Deborah Arango hat uns sehr gut gefallen. Danach ging es mit der Metro ins Zentrum und mit dem Bus wieder auf den Berg.
9. September
Heute ist der Papst in der Stadt, so bleiben wir lieber auf dem Berg. Ausserdem regenet s fast den ganzen Tag.
10. September
Es regnet noch immer. Nachmittag keine Regen, wir machen einen Rundgang durch das kleine Zentrum von Santa Elena. Ist anstrengend wir sind ja am Berg auf 2650m. und es ist ein steiler Berg!
11. September
Wir fahren wieder in die Stadt. Erst Ersatzkeilriemen kaufen, dann in den botanischen Garten. Es ist mehr ein Park als botanischer Garten! Aber gut zum entspannen. Danach zur das Stadtzentrum. Heute ist es extrem zugegangen mit den Verkaufsständen, oder es ist auch nur uns so vorgekommen! Jedenfalls waren wir froh, als wir wieder auf dem Berg waren.
12. September
wir wollen weiter, müssen aber noch auf ein Paket aus Managua mit dem Thermoventil für den Kühlerventilator warten. Das kommt hoffentlich die nächsten Tage!!
13. - 30. September
Wir sitzen noch immer in Santa Elena am Berg. Es hat sich herausgestellt, dass die Reparatur der Unterdruckpumpe von den Bremsen nicht zielführend war. Um in den Anden keine Probleme mit den Bremsen zu bekommen, bleibt uns nichts über als das Teil auszutauschen! Leider ist diese Pumpe nicht in Amerika zu bekommen, so blieb nichts über als uns in Europa eine Neue zu bestellen. Vor ein paar Tagen wurde das Ding in Perg weggeschickt! Wir hoffen es in ein bis zwei Wochen hier zu haben. Bis dort hin wird es nicht viel neues zu berichten geben. Medellin kennen wir inzwischen ziemlich gut. Es ist eine Stadt in der es sich leben lässt! Es ist immer irgend wo etwas los. Mit Inge einer deutschen Theatermacherin haben wir einige sehr liebenswerte Kolumbianer kennen lernen dürfen. Also es ist uns noch nicht fad. hier am Berg kommen auch immer wieder neue Panamerikana Fahrer vorbei. Aber trotzdem sind wir dann froh wenn es wieder weiter geht nach Süden. Ein paar Impressionen aus Medellin habe ich den Fotos noch hinzu gefügt.
1.- 5. Oktober
Es ist endlich meine Unterdruckpumpe für die Bremsen gekommen. Jetzt haben wir schlechtes Wetter. Der halbe Campingplatz steht unter Wasser! Also abwarten. Am 4. Okt. kann ich das Teil einbauen ohne abzusaufen. Am Abend gigt noch eine ausgiebige Verabschiedung von Inge. Nächsten Tag wird das Womo dann reisefertig gemacht und Lebensmittel gebunkert. Morgen geht unser Reise endlich weiter. Nach zulesen im Artikel von Medellin nach Ecuador.

 

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