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Südamerika 2018 Paraguay

Autor: Anton 30.05.2018

13. April

Es ist angenehm mit 22° heute. Wir machen uns auf den Weg zur Grenze. Auf der Strecke viel Wasser, große Plantagen mit Ölpalmen und Rinderherden. Es wird der einfachste Grenzübertritt bis jetzt. Für Ein-, und Ausreisestempel muß man nicht einmal aussteigen. Die Einfuhrbewilligung für das Auto ist auch in 15min. erledigt. Dann geht es weiter nach Ascuncion, der Hauptstadt von Paraguay. Sie liegt knapp nach der Grenze am Fluß. Wir fahren quer durch die 2,3Mio. Stadt zum Hotel Westfalia. Hier können wir im Innenhof übernachten und Pool sowie Dusche benutzen. Das ganze für 2USD pro Tag! Im Restaurant schlemmern wir heute. Charlotte mit Leberkäse, Bratkartoffel u. Sauerkraut. Ich mit Eisbein mit Sauerkraut und drei herrlichen offenen Bier! Es war herrlich!!

14. April

Nach dem Frühstück marschieren wir ins Zentrum. Am Weg heben wir beim Bankomat 1.8Mio. ab! Dann geht es mit Taxi weiter, die 5km wollen wir doch nicht laufen. Im Zentrum besichtigen wir als erstes die Casa Indenpencia. Hier wurde 1811 der Staat Paraguay proklamiert. Dann geht`s vorbei am Congress zum El Cabildo-ein Museum und weiter zur Kathedrale. Hier ist heute das Herz von Pater Pio zu Gast. Eine lange Schlange von Menschen pilgert vorbei um es zu sehen. Wir kommen weiter zum Präsidentenpalast in das Zentrum mit den Geschäften. Überall bröckelt der Putz von den Fassaden, und stehen Bauruinen dazwischen. Nicht wirklich schön! Wir fahren mit dem Taxi zum Shoping  de Sol. Es soll ein tolles Einkaufszentrum sein. Hat uns nicht umgehauen. Auch das Marisco 1,5km weiter nicht. Mit dem Taxi geht es nun zurück zum Westfalia.

15. - 18. April

Wir fahren am Morgen wieder los. Es geht zum Lago Ypacarai nicht weit entfernt von Asuncion. Ein Stück am Lago entlang bis San Bernadino. hier zweigen wir recht ab, den Berg hinauf bis Corazon de Jesus. Von hier geht es über eine Piste nach Hasta la Pasta. Ein Restaurant mit Cabanas und Camping. Es gehört zwei Schweizern und ist ein guter Platz ein paar Tage entspannen. Es waren auch noch einige Wohnmobile von Deutschen und Schweizern am Platz, so gab es Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.

19. April

Nach Verabschiedung machen wir uns wieder auf den Weg. Wir fahren nach Arega am Südende des Lagos. Der Ort ist bekannt für sein Keramik. Es ist schrill bunt und sehr kitschig. Nicht unbedingt unser Stil. Dann fahren wir weiter nach Atyros, hier ist eine alte Franziskanerkirche mit einem Museum. Aber leider geschlossen. Doch es gibt einen netten Artisanmrkt für Charlotte. 20km weiter in Caacupe steht eine große Basilika an der Stelle einer Marienerscheinung. Ein wichtiger Wallfahrtsort hier. Wir übernachten am Parkplatz im Zentrum.

20. April

Auf der Rn1 fahren wir weiter nach Süden. Eine schöne Fahrt durch Weideland und Felder. Den urspünglichen Urwald gibt es hier nicht mehr. Große Felde in Hügel gbettet, zwischendrin Palmen, kleine Seen und saubere Dörfer. Nach 200km sind wir in Santiago mit den Ruinen einer alten Jesuiten Mission. Wärend wir auf die Öffnung des Museums warten, werden wir von einer geistlichen Schwester eingeladen das Pflegeheim zu besuchen. Es wird sich hier rührend um alte gebechliche Menschen gekümmert. Dann besichtigen wir die alte Mission. Viel ist ja nicht mehr zu sehen, nur das kleine Museum ist ganz interresant. Anschliessend fahren wir noch 140km weiter nach Encarnacion der Grenzstadt im Süden von Paraguay. Die Stadt liegt am Fluß Parana. Nahe dem Zentrum im Hof vom Hotel Maitei gibt eine schöne Camping Möglichkeit.

21. April

Am Vormittag sind wir durch das Zentrum marschiert. Über den Plaza Armas zur Kathedrale und dann zum Stadt Strand am Fluß. Es ist eine sehr grüne Stadt mit vielen schattigen Plätze. Aber es ist auch sehr heiß hier. Im Sommer sind Themperaturen über 45° normal. Jetzt haben wir nur 41°! Am Fluß liegt auch das Sambadrom indem die Karnevalsparade abgehalten wird. Am Nachmittag verziehen wir uns in den Schatten beim Wohnmobil.

22. April

Wir fahren wieder weiter. Es geht über die Brücke wieder nach Argentinien. Den Norden von Paraguay lassen wir aus. Es ist die heisseste Gegend von Südamerika, und hat ausser staubigen Dörfern nicht sonderlich viel zu bieten. Sand und Staub hatten wir bis jetzt für uns genug. Wir wollen zu den Wasserfällen von Iguazu! Die 300km bis Iguazu fahren wir auf der argentinischen Seite des Parana, denn es gibt hier gut restaurierte Jesuitenmissionen zu besichtigen.

Nach der Grenzabfertigung fahren wir bis Santa Ana. Hier ist eine Mission mitten im Urwald. Sie wurde nur zum Teil resauriert, das meiste ist vom Urwald überwuchert. Aber schön zu durchlaufen! 15km weiter liegt San Loreto die nächste Mission. Auch sie liegt mitten im Urwald,mit einfachen Wegen zu den Ruinen. Hier können wir am Parkplatz, schön im Wald gelegen übernachten.

23. April

Um 9h sind wir in San Ignacio. Es ist die am besten restaurierte Mission und sie wird auch von den großen Reisebussen angefahren. Aber man kann hier noch schön die gesamte Anlage sehen. Es haben ja bis zu 10 000 Menschen in den Missionen gelebt. Nach der Besichtigung fahren wir noch 250km nach Norden bis Puerto de Iguazu. Hier lassen wir uns beim Camping Peninsula nieder und geniessen ein Bad im Pool.

24. April

Unser Hausherr vom Camping bringt uns zu den Wasserfällen auf argentinischer Seite. Vom Campingplatz sind es ca. 15km. Wir sind schon vor 8h hier. Die Kassen haben noch geschlossen, aber es kommen schon nacheinander die großen Reisebusse mit den Touristen. Pünktlich 8h wird geöffnet. Nun hat man 5min. Fußmarsch zur kleinen Bahn. diese bringt uns zu den Metallstegen, welche zu den Fällen führen. Es ist schwer zu beschreiben, man fährt durch mehr oder weniger unberührten Regenwald und wandert dann auf Wegen und Stegen zu den einzelnen Fällen, ebenso durch einfach tolle Landschaft. Die Wasserfälle ziehen sich über eine Länge von 2,7km und sind bis zu 85m hoch mitten im Dschungel. Es gibt viele Vögel und Nasenbären zu sehen. Aber fascinierend sind die unzähligen Schmetterlinge in allen Farben und Größen. 

Es war heute ein absolutes Highlight unserer gesamten Reise! Um 16h werden wir wieder zum Campingplatz zurück gebracht. Es war ein wunderschöner anstrengender Tag.

25. April

Wir fahren die 5km zur Genze nach Brasilien. In einer halben Stunde ist alles erledigt uns wir fahren in den Ort Foz do Iguazu Simkarte kaufen, und Kühlschrank auffüllen. Danach Richtung Wasserfälle zum Hostel Natura. Ein schöner Platz mit Pool, Fischteich, Hängematten usw. Wichtig für Charlotte endlich wieder einmal Wifi. Den Nachmittag verbringen wir mit faulenzen.

Morgen fahren wir zu den Iguazu Wasserfällen in Brasilien!

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