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Südamerika 2018 Argentinien der Nordosten

Autor: Anton 29.05.2018

28. März

Wir verlassen El Condor und fahren auf der Ruta 3 weiter nach Norden. Es geht nun nicht mehr durch eintönige Pampa, wir fahren durch Weideland und Felder. Es gibt auch wieder Bäume! Nach 300 km erreichen wir Bahia Blanca, eine Industriestadt am Meer. Wir fahren ins Zentrum, unseren Kühlschrank auffüllen und Bargeld fassen. Viel sehenswertes hat die Stadt nicht zu bieten. Zum übernachten fahren wir an den Stadtrand zum Camping Muncipal.

29.März bis 1 . April

Es geht weiter auf der Ruta 3. Die Weideflächen werden weniger, dafür gibt es Getreidefelder so weit das Auge reicht! Nach 330km erreichen wir Necochea. Es ist der zweitgrößte Badeort in Argentinien mit 90000 Einwohnern. In der Saison kommen noch 500000 Urlaubsgäste dazu. Zur Zeit ist hier überhaupt nichts los. Wir checken beim Camping Miguel Lillo ein. Wir werden erst nach Ostern weiterfahren.

Es gibt hier kilometerlange Sandstrände, gute Wellen zum Surfen, nur dieses Wochenende wenig Sonne!  Es macht aber nichts, wir machen schöne Strandspaziergänge, und erkunden den Pinienwald. Auch werden neue Bordbatterien gekauft. Die alten haben keine Leistung mehr.

2. April

Wir fahren weiter nach Plata del Mar, dem größten Badeort mit 600000 Einwohnern. Im Sommer kommen noch 1,5 Mio.Touristen dazu. Es ist aber eine angenehme Stadt mit nettem Stadtzentrum. Wir fahren noch ein Stück weiter nach Villa Gesell. Ein kleiner Ort in den Sanddünen. Da hat es uns gar nicht recht gefallen. So sind wir noch 20km weiter nach Villamar. Ein moderner Strandort mit kilometerlangen Stränden. Es haben hier viele reiche Argentinier ihre Ferienhäuser. Schöne große Häuser! Wir übernachten hier am Strand.

3. April

Gut ausgeschlafen fahren wir nach Plata de Mar zurück und machen einen gemütlichen Stadtspaziergang. Nach dem Mittagessen fahren wir nach Balcarce. Es ist der Geburtsort von Juan Miguel Fangio dem legendären Formel Eins Weltmeister. Wir besuchen das schöne Museum mit tollen Exponaten aus dem Rennsport. Danach sind wir noch ca . 100km weiter nach Tandìl. Ein Ort umgeben von Getreidefeldern. An dem kleinen Stausee am Stadtrand lässt es sich herrlich übernachten.

4. April

Heute ist ein Fahrtag! Wir wollen nach Lujan, dem wichtigsten Wallfahrtsort in Argentinien. Erst müssen wir 100km über Landstraße zur Ruta 3, auf der geht es dann 300km nach Norden fast bis Buenos Aires. 30km vor der Stadt zweigen wir links ab nach Lujan. Es ist später Nachmittag als wir den Ort erreichen. Heute brauchen wir eine Dusche, es war ein heisser Tag!  So checken wir beim Camping El Triangulo ein. Eine sehr nette Besitzerin empfängt uns herzlich. Morgen wollen wir zur Basilika.

5. April

Da wir sowieso weiter wollen, fahren wir mit dem Womo zur Basilika. Eine riesige Kirche!  Aber ausser der Kirche gibt es nur einen leicht schnuddeligen Ort. Es geht über Landstraße weiter nach San Antonio de Arca. Nach 60km sind wir in dem kleinen lieben Ort. Er ist bekannt für das größte Gaucho Fest. Alles im Ort ist auf Gaucho ausgerichtet. Aber es gibt nette mit Bäumen gesäumte Gassen und Plätze. Wir bekommen hier herrlichen Rohschinken und Käse! Im Park am Fluss lässt sich super relaxen und auch übernachten.

6. April

Die Reise geht weiter nach Rosario. Es ist eine Stadt mit 1,3Mio Einwohnern und liegt am Rio Parana. 200 km sind es auf der Ruta 9 nach Rosario. Heute ist kein schöner Tag. Es regnet in Strömen! In der Stadt angekommen besuchen wir ein tolles neues Einkaufszentrum in alten Fabrikshallen. Anschliessend suchen wir einen Mechaniker. Wir müssen Öl wechseln und neue Bremsbeläge brauche ich auch. Wir finden eine gute kleine Werkstatt, der selbst Wohnmobil fährt. Aber wir bekommen erst für Montag einen Termin. So müssen wir zwei Tage totschlagen. Wir wollen zum Camping Muncipal, aber der ist geschlossen. Sonst gibt es hier nichts! Wir fahren an den nördlichen Stadtrand nach San Martin. Hier gibt es einen Camping Muncipal, und er hat offen! Also nichts wie hinein. Es regnet noch immer!

7. -9. April

Es schüttet fast den ganzen Tag wie aus Eimern! Wir igeln uns heute ein!

Werden sehen wie morgen das Wetter ist!

Bis Mittag schüttet es noch immer, aber dann kommt blauer Himmel zum Vorschein. wir machen uns auf und fahren die 30km zurück nach Rosario. Am Fluß nahe dem Monument der Flagge finden wir einen schönen Parkplatz. Das Monument ist komplett eingerüstet, es wird renoviert. Wir fahren innen mit dem Lift hinauf. Von oben hat man schöne Blicke auf den Fluß und die Stadt. Danach marschieren wir am Fluß entlang zum Museum del Arte. Es hat wegen Umbau geschlossen. Aber im Park nebenan ist ein ganz netter Flohmarkt. Hier erstehe ich eine Nummerntafel von Brasilien. Dann wandern wir quer durch die Innenstadt zurück zum Womo. Zum Übernachten fahren wir in die Nähe unseres Mechanikers. Ein paar hundert Meter entfernt ist eine Polizeistation, hier können wir problemlos über Nacht bleiben.

Nächsten Morgen um 8h stehen wir beim Mechaniker. Müssen eine halbe Stunde warten, aber es ist ja Montag, da geht es nicht so pünktlich her. Es wird Öl gewechselt, die Bremsen gemacht und dann nebenan zum Elektriker wegen unserem Massefehler gefahren. Der sagt wieder heute nicht mehr, aber morgen gleich um 8h. 

So fahren wir zum Fluß und stellen uns an den Strand. Ein schöner Platz an der Playa Muncipal. Am Abend geht es wieder zur Polizei zum übernachten.

10. April

Um 8h stehen wir beim Autoelektriker. Der ganze Schaden war eine Massefehler bei der Seitenleuchte. War schnell beseitigt. Eine Stunde später waren wir unterwegs Richtung Santa Fe. Auf der Autobahn fahren wir bis Santo Tome am Stadtrand von Santa Fe, auf den Camping Muncipal. Es isr heute sehr schwül!

11. April

Es geht nach Santa Fe. Die Stadt reizt nicht gerade zum flanieren. Es ist eine landwirtschaftlich geprägte Stadt, ohne wirklich schöne Ecken. Wir kaufen bei einem Supermarkt ein und fahren dann Richtung Ruta11 weiter. Wir müssen durch das Stadtzentrum, dann fahren wir ca. 200km nur durch Felder. Dann wird die Landschaft tropischer mit Palmen und anderen Gewächsen. Zwischendrin ist Weideland und viele Feuchtgebiete mit großen Tümpeln. Es ist sehr schwül bei 39°. Das hatten wir schon lange nicht mehr. Am späten Nachmittag erreichen wir Reconquista, eine kleine Stadt. Am Stadtrand am Camping Muncipal wird übernachtet.

12. April

Am Morgen hat es schon 26°. Wir sind bald unterwegs auf der Weiterfahrt nach Resistencia, die Stadt der Skulpturen wird sie genannt. Ziemlich im Zentrum liegt der Camping Muncipal. Am Weg dorthin durch die Stadt fallen uns nicht wirklich Skulpturen auf. Nur irgendwelche komische Gebilde auf Kreuzungen! Es ist wieder sehr heiß. Aber wir stehen sehr schön im Schatten. Am späteren Nachmittag wollen wir das Museum der Skulpturen besichtigen. Es hat aber wegen Umbau geschlossen. So war nicht viel mit der Stadt der Skulpturen. Zum Abkühlen gibt`s ein Eis beim Carrefour. Am Abend dreht der Wind und es wird merklich kühler! Morgen geht es über die Grenze nach Paraguay.

 

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